Hallo zusammen,
ich bin etwas ratlos und hoffe, dass jemand hier Erfahrung damit hat. Ich bin 68, Rentnerin, und habe eine ganz ordentliche Rente von knapp 1.600 Euro netto im Monat — für Rostock ist das eigentlich mehr als ausreichend. Trotzdem wurde ich neulich für eine Mietwohnung abgelehnt. Und zwar angeblich wegen meiner SCHUFA.
Der Hintergrund: Vor fast drei Jahren hatte ich einen kleinen Streit mit einem Inkassounternehmen wegen einer Handy-Rechnung, die ich bestritten hatte. Das war am Ende eine Fehler des Anbieters, wurde bereinigt, der Eintrag müsste also eigentlich erledigt sein. Aber offensichtlich steht da noch irgendetwas.
Der Makler hat mir am Telefon kurz gesagt, der Vermieter lehne aufgrund meiner SCHUFA-Auskunft ab — mehr Erklärung gab es nicht. Keine schriftliche Begründung, nichts. Ich habe eine tadellose Zahlungsmoral seit Jahrzehnten, zahle alle Rechnungen pünktlich, habe keinerlei laufende Schulden.
Jetzt meine Fragen: Darf ein Vermieter einen negativen SCHUFA-Eintrag überhaupt als alleinigen Ablehnungsgrund nehmen, wenn das Einkommen offensichtlich stimmt? Und was kann ich tun — kann ich verlangen, dass der Eintrag gelöscht wird? Ich hab keine Ahnung, wie das alles funktionirt.
Über jeden Hinweis dankbar!
Sigrid