Hallo zusammen,
ich stecke gerade in einer etwas unangenehmen Situation und wollte mal hören, was ihr davon haltet. Ich habe seit etwa zwei Jahren einen Ratenkredit laufen – ursprünglich 18.000 Euro, Restschuld liegt jetzt noch bei ca. 13.500 Euro, Zinssatz 5,2% effektiv, monatliche Rate 340 Euro, noch 44 Monate Laufzeit. Soweit alles planbar gewesen.
Jetzt hat sich mein Job verändert. Ich bin immer noch in der Verwaltung tätig, aber durch einen internen Wechsel habe ich vorübergehend weniger Verantwortung und damit auch weniger Gehalt – ungefähr 280 Euro netto weniger pro Monat. Das klingt erstmal nicht dramatisch, aber mit den gestiegenen Nebenkosten und allem drumherum wird's eng.
Meine Bank (ING) hat mir angeboten, entweder eine Ratenpause von 2 Monaten zu machen oder die Laufzeit zu verlängern, sodass die Rate auf ca. 240 Euro sinkt. Das wären dann grob 100 Euro weniger im Monat. Aber ich weiß natürlich, dass eine längere Laufzeit mehr Zinsen bedeutet.
Meine konkreten Fragen:
- Wie viel mehr zahle ich insgesamt, wenn ich z.B. 12 oder 18 Monate dranhänge?
- Ab welchem Punkt ist das Verhältnis Entlastung zu Mehrkosten wirklich unvertretbar?
- Gibt es sinnvollere Alternativen, die ich noch nicht auf dem Schirm habe?
Die Ratenpause klingt auf den ersten Blick besser, aber da kommen ja auch Zinsen auf die gestundeten Raten drauf. Ich bin kein Finanzprofi, aber Zahlen lesen kann ich – also gerne auch mit konkreten Beispielrechnungen.
Danke schonmal.