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Der Pfandbrief - erstklassig abgesichert
Pfandbriefe zählen wie die Bundeswertpapiere zu den besonders sicheren festverzinslichen Wertpapieren, da sie im Insolvenzfall des Emittenten (Schuldners) nicht in die Insolvenzmasse fallen und durch erstrangige Hypotheken oder Kredite an den öffentlichen Sektor abgesichert sind. Seit Juli 2005 können Pfandbriefe von allen Banken, die eine entsprechende Lizenz der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erhalten haben, emittiert werden.
Die Laufzeit von Pfandbriefen kann oftmals bis zu zehn Jahre oder mehr betragen. Die Zinsen werden regelmäßig jährlich gutgeschrieben. Bei Fälligkeit, also zum Ende der Laufzeit, wird der Pfandbrief zum vollen Nennwert eingelöst. Während der Laufzeit können Pfandbriefe an der Börse zum aktuellen Kurs ge- oder verkauft werden, falls sie dort notiert sind.
Seit 1995 werden so genannte Jumbo-Pfandbriefe ausgegeben. Sie müssen besondere Anforderungen erfüllen und seit 2004 zudem ein Volumen von mindestens 1 Mrd € aufweisen. Aufgrund dieses hohen Emissionsvolumens ist gewährleistet, dass Jumbo-Pfandbriefe jederzeit zu marktgerechten Preisen ge- oder verkauft werden können. Wie alle Pfandbriefe zeichnen sich auch die „Jumbos“ durch eine besonders gute Bonität aus.
Tipp: Laufzeiten beachten
Der aktuelle Tageskurs eines Pfandbriefs kann unter dem Ausgabe- oder Kaufkurs liegen, so dass bei einem vorzeitigen Verkauf Kursverluste entstehen können. Insbesondere bei einem generell steigenden Zinsniveau sinken die Kurse von bereits ausgegebenen festverzinslichen Wertpapieren. Solche Kursverluste kann der Anleger vermeiden, indem er die Papiere bis zum Ende der Laufzeit hält.
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