Der Bundesschatzbrief - Schätzchen vom Staat

Bundesschatzbriefe sind vom Bund herausgegebene festverzinsliche Wertpapiere, die nicht an der Börse gehandelt werden.

Es gibt sie in zwei Varianten: Beim Typ A mit einer Laufzeit von sechs Jahren werden die Zinsen jährlich ausgeschüttet. Typ B läuft dagegen sieben Jahre. Die Rendite von Typ B liegt geringfügig über der von Typ A. Die Zinsen werden hier über den Zeitraum angesammelt und mit Zinseszinsen erst zum Ende der Laufzeit zusammen mit dem Nennwert des Papiers ausgezahlt.

Die „Schätzchen“ sind mit einem Festzins ausgestattet, der im Laufe der Anlagezeit steigt. Ein Vorteil besteht darin, dass die Papiere nach einer Frist von einem Jahr nach Kauf zum Nennwert zurückgegeben werden können. Auf diese Weise kann der Kunde in Zeiten steigender Zinsen ohne Kursrisiko in höherverzinsliche Papiere wechseln. Die Möglichkeit der vorzeitigen Rückgabe ist allerdings auf maximal 5.000 € innerhalb von 30 Zinstagen beschränkt.

Die Mindestanlage bei Bundesschatzbriefen – auch per Dauerauftrag – beginnt bei einem Nennbetrag von 50 €. Informationen zum Kauf und zur Verwahrung von Bundeswertpapieren gibt die eigene Bank oder der Bund im Internet unter www.deutsche-finanzagentur.de.

 

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