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Bundesanleihen - der Staat als Schuldner
Bundesanleihen nehmen eine zentrale Stellung am gesamten deutschen Kapitalmarkt sowie im ausländischen Kapitalverkehr ein. Der Grund: Die Konditionen der Bundesanleihen gelten als wichtigster Indikator für die Entwicklung des Zinsniveaus in Deutschland (Benchmark ).
In unregelmäßigen Abständen werden mehrmals pro Jahr Bundesanleihen ausgegeben, deren Erwerb keinerlei Beschränkungen unterliegt. Sie sind mit einem Jahreskupon ausgestattet, das heißt, die Zinsen werden jährlich im Nachhinein vergütet.
Die Laufzeit von Bundesanleihen beträgt in der Regel zehn Jahre, allerdings wurden auch schon Anleihen mit einer Laufzeit von 12, 15 und 30 Jahren emittiert. Im Börsensegment des amtlichen Handels können Sparer Bundesanleihen mit Restlaufzeiten von etwa einem Monat bis zu rund 25 Jahren erwerben.
Bundesanleihen sind mit einem festen Nominalzins ausgestattet und unterliegen – da sie an der Börse gehandelt werden – auch Kursschwankungen.
Tipp: Verkauf vor Laufzeitende an der Börse möglich
Bundesanleihen und Bundesobligationen können vor dem Ende der Laufzeit über die Börse verkauft werden. Wer sie bis zum Ende der Laufzeit besitzt, erhält den Nennwert des Papiers. Neu emittierte Bundesanleihen können Anleger gebührenfrei erwerben, danach werden Kauf- bzw. Verkaufsgebühren fällig.
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