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Der Aktienfonds -
viele Unternehmen auf einen Schlag
Aktienfonds legen das Kapital der Anleger überwiegend in in- oder auch ausländischen Aktien an. Handelt es sich um breit streuende Aktienfonds, so genannte Standard-Aktienfonds, investieren die Fondsmanager in Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Bevorzugt setzen breit streuende Aktienfonds auf Standardwerte. Dies sind Aktien, die wegen ihrer allgemein anerkannten Qualität auch Blue Chips genannt werden.
Bei den speziellen Aktienfonds konzentriert sich der Fondsmanager dagegen auf Unternehmen, die beispielsweise in einer Region tätig sind – beispielsweise Osteuropa-Fonds – oder die zu einer Branche gehören. In Branchenfonds werden Aktien bestimmter Industriezweige oder Wirtschaftssektoren wie beispielsweise Telekommunikation oder Biotechnologie zusammengefasst.
Grundsätzlich reduzieren Aktienfonds durch ihre Streuung auf mehrere Werte das Anlagerisiko im Vergleich zu Einzelwerten. Allerdings hängt die Wertentwicklung eines Aktienfonds im Wesentlichen von den Kursentwicklungen der im Fonds befindlichen Papiere ab.
Tipp: langfristige Ertragschancen
Aktienfonds sind für Sparer interessant, die vor allem auf langfristige Wertsteigerungen setzen. Sie tragen zwar ein größeres Risiko als Renten- oder Immobilienfonds, bieten dafür langfristig aber auch größere Ertragschancen. Um das Risiko besser einschätzen zu können, sollte der Anleger sich deshalb informieren, in welche Werte ein Fonds investiert und ob diese zur persönlichen Risikobereitschaft passen.
Wichtig ist auch, dass der Anleger genau wie bei einer Direktanlage in Aktien Zeit mitbringt. Dann muss er seine Anteile nicht in schlechten Börsenphasen verkaufen, sondern kann diese aussitzen.
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