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Der Banksparbrief - die Bank steht dahinter
Für Sparer, die über das Kontensparen hinaus eine sichere festverzinsliche Geldanlage suchen, sind Banksparbriefe interessant. Sie bringen zwar in aller Regel geringere Erträge als alternative risikoreichere Geldanlageformen, dafür können risikoscheue Anleger aber auch gut schlafen, wenn es an der Börse auf und ab geht.
Beim Banksparbrief bleibt – anders als beim Kontensparen, bei dem die Verzinsung jeweils der allgemeinen Zinsentwicklung angepasst wird – der Zinssatz für die gesamte Laufzeit fest. Veränderungen im Zinsniveau werden nur bei der Ausgabe neuer Papiere berücksichtigt. Daneben werden aber auch Sparbriefe mit einer Zinsstaffelung angeboten. Je länger der Anleger sein Geld liegen lässt, desto höher steigt die Verzinsung.
Sparbriefe werden meist zu einem Nennbetrag von 50 € oder einem Vielfachen ausgegeben. Die Laufzeit beträgt in der Regel vier Jahre. Es gibt aber auch Angebote mit längerer oder kürzerer Laufzeit. Sie können – abgesehen von den Briefen mit gestaffeltem Zins – nicht vorzeitig ausgezahlt werden.
Bei der Verzinsung können drei verschiedene Typen von Sparbriefen unterschieden werden:
- Beim Normaltyp werden die Zinsen jährlich oder halbjährlich ausgezahlt. Der Anleger zahlt beim Kauf des Briefs den vollen Nennwert, der auf der Urkunde aufgedruckt ist.
- Beim Abzinsungstyp werden die anfallenden Zinsen und Zinseszinsen bereits vom Kaufpreis, das heißt vom Nominalbetrag, abgezogen. Nach Ablauf der Festlegungsfrist wird der Nominalbetrag ausgezahlt.
- Beim Aufzinsungstyp werden die Zinsen dem Ausgabebetrag, der dem Nennbetrag entspricht, zugerechnet, mitverzinst und bei Fälligkeit mit ausgezahlt. Dieser Typ hat den Vorteil der sofortigen vollen Wiederanlage der Zinsen zum gleichen Zinssatz. Zins und Zinseszins bringen hier eine höhere Rendite
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Tipp: Beleihung von Sparbriefen
Benötigt der Anleger plötzlich Geld, können die Sparbriefe meist zu besonders günstigen Bedingungen bis zu 100 % ihres Werts beliehen werden. Zum Vergleich: Die Beleihungsgrenze für festverzinsliche Wertpapiere und Aktien liegt in der Regel nur bei 60 % ihres Werts.
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