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Anlagebetrug - Finger weg von dubiosen Angeboten
Bei diesen Warnsignalen sollte der Anleger sein Geld lieber nicht investieren – und sei die in Aussicht gestellte Rendite noch so hoch:
- Telefonkontakt: Obwohl es gesetzlich verboten ist, versuchen die meisten unseriösen Anbieter, den ersten Kundenkontakt per Telefon zu knüpfen. Hier gilt: gar nicht erst auf ein Gespräch einlassen.
- Gewinnversprechen: Astronomische Renditen blenden Anleger und verleiten sie zu unbedachten Entscheidungen. Sie sollten eher stutzig machen.
- Provisionsregelungen: Hohe Provisionsforderungen sprechen dafür, dass der Anlageexperte eher den eigenen Gewinn als den des Kunden maximieren will. Zeigt sich, dass Provisionen verschleiert oder falsch ausgewiesen sind, unbedingt die Finger von der Offerte lassen.
- Auslandsadressen: Haben Vertragspartner oder Vermittler ihren Geschäftssitz in exotischen Ländern, können geschädigte Sparer rechtliche Ansprüche nur schwer durchsetzen.
- Zeitdruck: Unseriöse Anlageberater setzen die Kunden oft mit dem Argument unter Druck, nur ein sofortiger Entschluss garantiere Spitzengewinne. Übereilte Entscheidungen meiden.
- Folgegeschäfte: Vorsicht ist auch geboten, wenn nach dem ersten Sparvertrag mit hoher Rendite noch eine weitere Anlage abgeschlossen werden soll – und zwar mit einer erheblich höheren Mindestanlage.
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