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Glossar: R
Rating
Bezeichnet allgemein die Einschätzung der Bonität eines Schuldners, also die Fähigkeit, eingegangene Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Eine systematische qualitative Bonitätsbewertung von Emittenten und auch der von ihnen begebenen Wertpapieren nehmen professionelle Rating-Agenturen vor.
Rating-Agenturen
Rating-Agenturen nehmen eine systematische qualitative Bonitätsbewertung von Emittenten und von ihnen begebenen Wertpapieren vor. Das Rating-Ergebnis wird durch genau definierte Bonitätsstufen ausgedrückt, die für eine bestimmte Wahrscheinlichkeit stehen, dass der Emittent seinen Zahlungsverpflichtungen nicht zeitgerecht und/oder nicht in vollem Umfang nachkommt. Bekannte Rating-Agenturen sind Standard & Poor's (S & P), Moody's oder Fitch. Meist werden Schuldverschreibungen geratet. Einzelne Rating-Agenturen raten aber auch Fonds. Die Bonitätsstufen werden unterschiedlich bezeichnet. Am häufigsten verwenden die Rating-Agenturen eine Skala von A bis E. Dabei steht die Benotung A für sehr gute bis gute Bonität, Noten ab C stehen für sehr spekulativ. Innerhalb dieser Gruppen wird weiter unterteilt. Meist wird dabei das folgende Schema verwendet (Beispiel Gruppe A): AAA = bestes Rating AA = sehr gutes Rating A = gutes Rating Außerdem wird ein "Ausblick" gegeben, der eine Indikation dafür ist, in welche Richtung künftig Ratingänderungen aus Sicht der Agentur am ehesten gehen werden.
REITs
Abkürzung für Real Estate Investment Trusts. Bei REITs handelt es sich um börsennotierte Immobilien-Aktiengesellschaften, die steuerlich begünstigt sind. Sie werden von der Körperschafts- und Gewerbesteuer befreit. Voraussetzung: Sie schütten ihre Erträge fast vollständig an ihre Anleger aus. Je nach Land müssen dies 80 % bis 95 % des Gewinns sein. In Deutschland gibt es REITs seit 2007.
Rendite
Gesamterfolg einer Kapitalanlage, gemessen als tatsächliche Verzinsung (Effektivverzinsung) des eingesetzten Kapitals.
Rentabilität
Ertragssituation eines Unternehmens, gemessen am prozentualen Verhältnis von Gewinn und Eigenkapital (Eigenkapitalrentabilität) bzw. von Gewinn und Umsatz (Umsatzrentabilität) in einem Zeitabschnitt.
Renten
Kurzbezeichnung für Rentenwerte. Sammelbegriff für alle festverzinslichen Wertpapiere (Anleihen, Pfandbriefe). Im Gegensatz zur Aktie, die einen Anteil an einer Gesellschaft verbrieft, lauten sie über eine Geldschuld, die mit einem festen Satz verzinst wird.
Rentenfonds
Investmentfonds, der sich ausschließlich oder überwiegend aus festverzinslichen Wertpapieren (Renten) zusammensetzt.
Risikolebensversicherung
Die Risikolebensversicherung ist als reine Todesfallversicherung eine Absicherung für Hinterbliebene. Stirbt der Versicherungsnehmer, wird die bei Vertragsabschluss vereinbarte Summe an die Hinterbliebenen ausgezahlt. Mit dieser Versicherung wird kein Kapital gebildet und am Ende der Laufzeit gibt es auch kein Geld zurück. Es sei denn, es wird die Variante einer fondsgebundenen Lebensversicherung
Quelle: Das Bank- und Börsen-Abc,
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