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Glossar: L
Länderfonds
Länderfonds investieren in der Regel ausschließlich in Wertpapiere aus bestimmten Ländern. Die Renditechancen, aber auch das Verlustrisiko sind je nach Land im Vergleich zu regional verteilter Anlagestrategie höher oder niedriger.
Laufzeit oder Festzinsbindungsfrist
Mit der Laufzeit bzw. Festzinsbindungsfrist entscheidet man, für welchen Zeitraum für das Darlehen ein fester Zinssatz gelten soll. Der Vorteil einer langfristigen festen Zinsbindung: Sie wissen für eine lange Zeit, wie viel Zinsen Sie monatlich aufbringen müssen, und können diesen Betrag in Ihrer Finanzplanung berücksichtigen.
Leitzins
Der Leitzinns ist der von der Europäischen Zentralbank (EZB) festgelegte Zinssatz, zu dem sie Kredite an Banken im Euro-Raum ausgibt. Über die Höhe des Leitzinssatzes entscheidet der EZB-Rat. Mit Änderungen des Leitzinses versucht die Zentralbank, die Entwicklung der Inflationsrate so zu beeinflussen, dass Preisstabilität gewährleistet ist. Durch eine Anhebung der Leitzinsen sollen künftig stärkere Preiserhöhungen vermieden werden. Sinkt die Inflationsrate und ist zu erwarten, dass sie niedrig bleibt, kann die EZB die Zinsen wieder senken.
Liquidität
Liquidität bezeichnet zum einen die Fähigkeit eines Unternehmens oder einer Bank, den Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Zum anderen versteht man darunter die "Geldnähe" von Vermögensobjekten, etwa von Geldanlagevarianten. Deren Liquidität ist umso größer, je leichter und schneller sie ohne Verlust in Bargeld umgewandelt werden können.
Quelle: Das Bank- und Börsen-Abc,
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