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Glossar: I
Index
Kennziffer, die Veränderungen bestimmter Größen zum Ausdruck bringt und Vergleiche, insbesondere von Wert- oder Preisveränderungen, im Zeitablauf ermöglicht. (Beispiele: DAX®, MDAX®, SDAX®).
Indexfonds
Investmentfonds, der einen Börsenindex abbildet. Die Fondsanteile werden wie Aktien an der Börse gehandelt.
Insolvenzrisiko
Gefahr der Zahlungsunfähigkeit eines Schuldners.
International Bank Account Number (IBAN)
Diese international standardisierte Kontonummer vereinfacht den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr. Durch die weltweit einheitliche Form ist eine vollautomatische Abwicklung des Geldtransfers möglich - Zeitgewinn und Kosten sparen inklusive. Die IBAN ist eine maximal 34-stellige Angabe, die jedes Konto in den europäischen Ländern eindeutig identifiziert. Sie besteht aus einem internationalen Teil - Länderkennzeichen und der Prüfzahl - sowie einer national festgelegten Komponente. Für Deutschland ist das die Bankleitzahl Beispielsweise setzt sich die deutsche IBAN DE89 3704 0044 0532 0130 00 so zusammen:
Die Länge der IBAN ist je nach Land unterschiedlich, aber innerhalb eines Landes einheitlich.
IPO
Als IPO (Initial Public Offering) bezeichnet man die Phase des ersten Börsengang eines Unternehmens (Going Public), das sich damit den Zugang zum Kapitalmarkt und somit zu neuen Finanzierungsmöglichkeiten schafft.
ISIN
Wer Wertpapiere kaufen oder verkaufen will, muss im Handel die International Securities Identification Number (ISIN) benutzen. Weltweit dient diese zwölfstellige Nummer der Identifizierung von Wertpapieren. Die ersten beiden Stellen der ISIN verweisen auf das Herkunftsland des Wertpapiers. „DE“ steht etwa für Deutschland, „US“ für USA. Im Anschluss folgt die alte, um drei Ziffern ergänzte Wertpapierkennummer (WKN). Anleger können sich in Tageszeitungen oder im Internet über die ISIN börsengehandelter Wertpapiere informieren. Die meisten Banken und deutschen Börsen bieten dazu auf ihrer Homepage die Funktion Kurssuche.
iTAN
Weltweit gilt das TAN-Verfahren als eines der sichersten Legitimationsverfahren für Online-Bankgeschäfte. Dennoch gab es in letzter Zeit immer wieder Versuche von Kriminellen, auf betrügerische Art und Weise TANs von Kunden in Erfahrung zu bringen - das so genannte Phishing Um die Online-Geschäfte ihrer Kunden noch besser zu schützen, haben zahlreiche Banken das so genannte iTAN-Verfahren eingeführt. Hierbei geben die Bankkunden ihre Online-Transaktion nicht mehr durch eine beliebige TAN frei. Vielmehr müssen sie eine bestimmte (indizierte) TAN nutzen, die von der Bank für die jeweilige Transaktion angefordert wird. Dafür wird ihnen auf der TAN-Eingabeseite eine Zahl angezeigt, die einer laufenden Nummer auf ihrer TAN-Liste entspricht. Die Transaktionsnummern sind also auf dieser Liste durchnummeriert. Die Online Banker müssen anschließend nur noch die entsprechende TAN eingeben und bestätigen - fertig. Ein Beispiel: Wenn ein Kunde einen Dauerauftrag ändern will, fordert ihn das System auf, zur Freigabe die TAN mit der Listennummer 37 einzugeben. In der TAN-Liste sind alle TANs fortlaufend nummeriert. Nun muss er einfach die entsprechende Geheimzahl mit der Nummer 37 angeben und den Auftrag mit einem Mausklick aufgeben.
Quelle: Das Bank- und Börsen-Abc,
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