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Die private Vorsorge
Nicht nur mit Unterstützung des Staats oder des Arbeitgebers, auch aus eigenem Antrieb sollten die Bürger für das Alter vorsorgen. Dabei können sie aus zahlreichen Anlagevarianten das Passende für sich auswählen.
Für welche sie sich entscheiden, hängt immer von der jeweiligen Situation, den individuellen Bedürfnissen und ihren künftigen Wünschen ab. So können Singles auch schon einmal etwas riskieren, während Familien vor allem auf eine hohe Absicherung für den Notfall Wert legen. Während die Generation 50+ eher auf Nummer sicher gehen wird, haben die 20- und 30-Jährigen noch genügend Zeit, um eventuelle Kursschwankungen am Aktienmarkt aussitzen zu können.
Und auch der Zeitfaktor spielt eine wesentliche Rolle bei jeder Anlagenentscheidung - erst recht bei der Anlage fürs Alter: Haben Vorsorgesparer genug Zeit, um ständig die Finanzmärkte beobachten zu können? Oder wollen sie ihr Geld lieber für sich arbeiten lassen, ohne dass sie selbst permanent auf dem aktuellen Informationsstand sein müssen? Erst wenn jeder diese Fragen für sich ehrlich beantwortet hat, kann man entscheiden, welche privaten Vorsorgeanlagen individuell die richtigen sind.
Neben den vom Staat geförderten Vorsorgealternativen der Riester-Vorsorge oder der Rürup-Rente bieten die Banken und Finanzdienstler zahlreiche weitere Modelle zur privaten Altersvorsorge. Hierzu gehören die klassischen Formen der Kapitalanlage wie etwa festverzinsliche Wertpapiere oder Aktien ebenso wie Kapitallebens- beziehungsweise Rentenversicherungen oder die fondsgebundene Lebensversicherung .
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