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Die Bankkunden-Karte -
nicht nur auf Reisen immer dabei

Zum Girokonto gehört die Bankkunden-Karte (girocard) und auch auf Reisen ist sie ein wichtiger Begleiter.

In mehr als neun Millionen Akzeptanzstellen weltweit können Reisende bargeldlos bezahlen – die Karte und die persönliche Geheimzahl (PIN) genügen. Darüber hinaus können sich die Karteninhaber an rund einer Million Geldautomaten in mehr als 100 Ländern mit dem nötigen Bargeld vor Ort versorgen. Nicht nur in Europa, sondern auch in den USA und Kanada, in Mittel- und Südamerika, Afrika, Asien und auch in Australien.

Wo die folgenden Zeichen an Geldautomaten, elektronischen Kassen oder am Eingang von Geschäften zu finden sind, kann die Bankkunden-Karte eingesetzt werden. Dafür muss der Kunde seine Karte einfach in den Kartenleser stecken. Mit der Eingabe der Geheimzahl identifiziert er sich als rechtmäßiger Karteninhaber und bestätigt die Rechtmäßigkeit der Abhebung bzw. der Zahlung. Das Rechenzentrum des Kartenherausgebers prüft anschließend, ob die Geheimzahl richtig, die Karte nicht gesperrt und der Verfügungsrahmen nicht überschritten ist:

Dieses Symbol steht für das von der Kreditwirtschaft autorisierte Angebot, in Deutschland mit Karte und persönlicher Geheimzahl an rund 650.000 elektronischen Kassen sicher und bequem bargeldlos zu zahlen sowie an rund 54.000 Geldautomaten Bargeld vom Konto abzuheben. Das neue Symbol „girocard“ löst nach und nach das bisherige Zeichen für „electronic cash“ ab.

Neben dem Einsatz in Deutschland bietet die girocard auch in ausgewählten europäischen Nachbarländern, wie zum Beispiel in Österreich und Spanien als beliebte Reiseländer der Deutschen, immer mehr Einsatzmöglichkeiten bei Geldautomaten und Händlern.

Weitere Informationen zur „girocard“:
http://www.girocard.eu/

Das 1992 von MasterCard eingeführte Maestro-Logo symbolisiert die Möglichkeit, die Karte auch außerhalb Deutschlands weltweit am Geldautomaten und an elektronischen Kassen einzusetzen. Bankkunden können also überall dort, wo sie das auf ihrer Karte aufgedruckte Maestro-Zeichen sehen, mit Karte und Geheimzahl Geld abheben oder bargeldlos bezahlen. Das ist in den meisten Fällen günstiger, als der Umtausch zu Hause.

Weitere Informationen zu Maestro:
http://www.maestrokarte.de

Tipp: Verfügbarkeit am Reiseort

Bereits vor Antritt der Reise kann man sich im Internet oder auch bei seiner Bank erkundigen, ob und wo Geldautomaten am Zielort zur Verfügung stehen.

Mastercard Visa American-Express Diners Club

Der Preis für Abhebungen am Geldautomaten variiert je nach Kreditinstitut und Reiseland. Wer einen Automaten seiner Hausbank nutzt, zahlt in der Regel kein Entgelt für die Abhebung. Wie hoch die Kosten pro Fremdabhebung ausfallen, erfahren Kunden bei der eigenen Bank, auch nachzulesen im Preis- und Leistungsverzeichnis Worterklärung bzw. Preisaushang Worterklärung.

Für Bargeldabhebungen innerhalb der Europäischen Union gilt nach einer EU-Verordnung aber generell: Für Euro-Auszahlungen innerhalb des Euro-Raumes darf kein höherer Preis berechnet werden als für eine vergleichbare Verfügung im Inland. Außerhalb der Euro-Zone können andere Preise gelten, über die die eigene Bank - auch im Preis- und Leistungsverzeichnis - informiert.

Tipp: Akzeptanz der Karten am Reiseort

Einige Kreditinstitute haben sich mit Kooperationspartnern zusammengeschlossen, so dass ihre Kunden bei diesen auch im In- und Ausland kostenlos am Geldautomaten abheben können. Kunden sollten sich vor Antritt der Reise bei ihrer Bank erkundigen, ob es solche Angebote gibt.

Auf Reisen ist die Bankkarte wesentlich sicherer als Bargeld, denn einmal gestohlen, ist dieses Geld unwiederbringlich weg. Die Karte hingegen kann gesperrt und ersetzt werden. Bei Verlust oder Diebstahl ist eine schnelle Sperrung unter der zentralen Telefonnummer

+49(0)1805/021021

oder direkt bei der Bank möglich. Die Nummer ist rund um die Uhr erreichbar. Bei Verdacht auf Diebstahl sollte zudem die Polizei eingeschaltet werden. Ist die Karte erst einmal gesperrt, haftet der Besitzer nicht mehr für Schäden, die aus einem Missbrauch entstehen.

Tipp: Wie die Sperr-Rufnummer merken?

Die Telefonnummer am besten im Handy abspeichern und Karten- bzw. Kontonummer für die Sperrung parat halten.

Weitere Sperr-Rufnummer 116 116
Seit dem 1. Juli 2005 gibt es zusätzlich die Sperr-Rufnummer 116 116. Kreditinstitute entscheiden individuell, ob sie diesen Service zusätzlich zur zentralen Sperrnummer der Kreditwirtschaft anbieten.
Sperr e.V.

Tipp: PIN geheim halten

In puncto Sicherheit gilt: Die persönliche Geheimzahl (PIN) darf niemandem mitgeteilt und auch nichtnotiert werden, weder auf einem Merkzettel noch im Adressbuch und schon gar nicht auf der Karte. Bei Verdacht auf Diebstahl sollten Sie zudem die Polizei vor Ort einschalten.

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